Robert Glogowski
Kandidat für den Rat und für das Amt des Oberbürgermeisters
Liebe Braunschweigerinnen und Braunschweiger,
ich trete als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters an – und das aus gutem Grund. In den vergangenen Jahren mussten wir erleben, wie Politik und Verwaltung sich mit großer Selbstverständlichkeit über die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt hinweggesetzt haben. Es herrscht große Ratlosigkeit darüber, was man bei der Kommunalwahl wählen sollte. Die Bürgerbewegungen in Braunschweig, zusammengeschlossen in der BiBS, wollen nun ein Signal setzen: So kann man mit uns Bürgerinnen und Bürgern nicht umgehen! Wir wollen keine Schulden für Prestigeobjekte sowie unausgegorene Mobilitäts- und Klimaprojekte, die uns alle belasten – nur damit die Politik bundesweit erzählen kann, was Braunschweig alles macht. Und wir wollen keine „City of Lions" sein – wir sind Löwen! Braunschweig ist eine Bürgerstadt und keine Marketing-Deko-City. Wir Bürgerinnen und Bürger wollen nicht, dass Einzelhändler und Gastronomen durch endlose Baustellen in die Insolvenz getrieben werden. Wir wollen ernst genommen werden und mitentscheiden. Das ist unsere Stadt. Deshalb treten wir in diesem Wahlkampf so stark auf, um das Signal zu senden, dass wir bei dieser Wahl zusammenhalten sollten. Es ist eine gute Entscheidung für Braunschweig, diesmal BiBS zu wählen.
Als Oberbürgermeister will ich vor allem drei Dinge erreichen.
Erstens eine Verwaltung, die für die Bürger arbeitet – nicht umgekehrt. Keine wochenlangen Wartezeiten, kein Abteilungsdenken, keine Zuständigkeit, die im nächsten Büro endet. Nur der Oberbürgermeister kann alle Verantwortlichen an einen Tisch holen. Das werde ich tun, mit einer Verwaltung, die digital dort ist, wo es das Leben leichter macht, und persönlich dort, wo Menschen einen echten Ansprechpartner brauchen. Und ich will, dass Bürgerinnen und Bürger frühzeitig mitreden, wenn in ihrem Stadtteil geplant wird – nicht erst, wenn längst alles entschieden ist.
Zweitens eine lebenswerte Innenstadt und lebendige Stadtteile. Mehr Grün und Schatten gegen die Sommerhitze, leerstehende Wohnungen wieder nutzen, inhabergeführte Fachgeschäfte statt immer neuer Ketten. Ich will, dass Anwohnerinnen und Anwohner in der Innenstadt parken können, dass Anlieferung und Krankentransporte möglich bleiben, und dass endlose Baustellen unseren Einzelhandel nicht länger beschädigen, sondern die Stadt an der Seite der Geschäfte steht, die hier etwas wagen. Eine Stadt der kurzen Wege lebt von genau diesen Menschen – vom Fachgeschäft an der Ecke bis zur Gastronomin, die abends noch das Licht anlässt.
Drittens ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Geld unserer Stadt. Kein teures Konzerthaus, aber endlich eine sanierte Musikschule mit verbindlichem Zeitplan – für die tausenden Kinder und Jugendlichen, die dort lernen wollen, so wie ich es selbst durfte. Prestigeprojekte gehören auf den Prüfstand, bevor neue Wünsche dazukommen. Erst die Hausaufgaben – Schulen, Sporthallen, Musikschule – dann erst darf man von Prestige träumen.
Dabei geht es mir um das, was uns Bürgerinnen und Bürger zusammenhält: dass kein Kind in dieser Stadt wegen des Geldbeutels seiner Eltern schlechtere Chancen hat! Dass jedes Kind bei uns bis zum Ende der Grundschule schwimmen lernt – Schwimmenkönnen ist für mich lebenswichtig. Und dass jedes Kind genug Mut bekommt, manchmal auch gegen den Strom zu schwimmen. Genauso wichtig ist mir, dass niemand durch das soziale Netz fällt, keiner Angst hat seine Wohnung zu verlieren – ob jung oder alt, ob in der Innenstadt oder am Stadtrand – und dass wir als Wirtschaftsstandort so stark werden, dass wir großen Konzernen auf Augenhöhe begegnen und gleichzeitig kleine Betriebe sowie qualifizierte Arbeitskräfte gezielt dabei unterstützen, bei uns zu bleiben. Und ich will, dass wir unsere Stadt grüner und krisenfester machen – mit mehr Bäumen, echtem Hitzeschutz und einem Verkehrsraum, der fair zwischen allen Verkehrsarten aufgeteilt ist, statt zum Streitthema gemacht zu werden.
Diese Stadt gelingt nur gemeinsam. Ich bitte um Ihre Stimme.
Ihr Robert Glogowski
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Robert Glogowski
Ein Leben für Mitbestimmung, Demokratie, Wirtschaft, Familie und Kultur.
Lebenslauf
Robert Glogowski wurde 1967 in Braunschweig geboren, an der Hamburger Straße, im Gesundheitsamt neben dem Stadion. Sein Vater Gerhard Glogowski war niedersächsischer Ministerpräsident und ist Ehrenbürger der Stadt Braunschweig. Seine Ehefrau Anikó Glogowski-Merten war von 2021 bis 2025 Mitglied des Bundestages und ist heute Direktorin der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Sein Sohn Ion Glogowski engagiert sich im Jugendparlament Braunschweig. Robert Glogowski wohnt in der Braunschweiger Innenstadt und ist von Beruf Diplom-Designer sowie Inhaber der Firma punctum.
Seit 2026 ist er Oberbürgermeisterkandidat der BIBS, nominiert durch das BIBS-Plenum im April 2026. Ebenfalls seit 2026 gehört er der Gruppe BIBS im Rat der Stadt Braunschweig an und ist dort für vier Fachausschüsse zuständig: Wirtschaft; Finanzen, Personal und Digitalisierung; Planung und Bau sowie Kultur und Wissenschaft. Seit 2021 ist er Ratsherr der Stadt Braunschweig mit Arbeitsschwerpunkten in Wirtschaft, Finanzen, Stadtentwicklung und Kultur. Von 2011 bis 2015 war er Bürgermitglied im Kulturausschuss der Stadt Braunschweig, von 2010 bis 2011 Bürgermitglied im Wirtschaftsausschuss. 2011 initiierte er die Söndermann-Studie, die erste systematische Untersuchung zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Braunschweig/Wolfsburg und bis heute Grundlage der regionalen Wirtschaftsförderung in diesem Feld.
Beruflich ist Robert Glogowski seit 2018 Inhaber von punctum., einer Beratung für Unternehmensidentität und Marktpositionierung, mit Schwerpunkt auf Unternehmensimage, Marktpositionierung sowie Karriere- und Unternehmensentwicklung. Von 1995 bis 2017 war er Inhaber und Leiter von geckodesign, einer Agentur für Corporate Identity mit rund zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; zu den Kunden zählten unter anderem Volkswagen Financial Services, Volksbank BRAWO, Sparkasse BLSK, Wolfsburg AG sowie Unternehmen aus Handwerk und Maschinenbau. Die Agentur war zugleich Ausbildungsbetrieb für Mediengestalterinnen und Mediengestalter. Von 2011 bis 2016 war er im Career Service der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig tätig und beriet dort zu Berufsorientierung und Existenzgründung im Bereich Design, ab 2014 auch für Kunst- und Medienwissenschaften sowie Freie Kunst. Von 2005 bis 2011 leitete er als Inhaber die Produktionsagentur geckomedien mit rund fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Verlagsobjekte sowie Services und Dienstleistungen im Digital- und Printbereich betreute.
Ehrenamtlich engagiert sich Robert Glogowski in der berufsständischen Interessenvertretung: Von 1998 bis 2019 war er im Bundesvorstand des Berufsverbands der Deutschen Kommunikationsdesigner (BDG), von 2004 bis 2006 dessen Vizepräsident und von 2011 bis 2019 Leiter des Referats Berufswirtschaft. Im Deutschen Kulturrat war er Mitglied im Arbeitskreis Bildung und im Arbeitskreis Europa. International war er von 2013 bis 2015 Vice President des Design-Weltverbandes ico-D (International Council of Design) und von 2014 bis 2015 Mitglied im Beraterkreis Kreativwirtschaft der Stadt Shanghai im UNESCO Creative Cities Network. In der Berufsbildung leitet er den IHK-Braunschweig-Prüfungsausschuss für Mediengestalter, Fachrichtung Print, und bildet in den Fachrichtungen Mediengestaltung Design sowie Mediengestaltung Beratung aus. Gesellschaftlich und kulturell ist er Vorsitzender des Vereins Lindenblüten e. V., der Theater für Kinder und Jugendliche fördert, Initiator der Initiative „Gleichberechtigung gemeinsam" für die partnerschaftliche Aufteilung von Sorgearbeit (www.gleichberechtigung-gemeinsam.de) und betrieb sieben Jahre lang die Kleinkunstbühne „Aktionstheater Braunschweig".
Sein Studium der Kommunikationsgestaltung absolvierte er von 1991 bis 1998 an der HBK Braunschweig mit dem Diplom, Note 1,0; seine Diplomarbeit trug den Titel „Corporate Design eines mittelständischen Unternehmens im Kulturkreis Europa unter Berücksichtigung der Wirkung des Internets auf die Firmenkultur und Kommunikation" und war eine theoretische Betrachtung zur werteorientierten Kommunikation. Von 1989 bis 1991 studierte er zudem Realschullehramt für Englisch und Geschichte an der Technischen Universität und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Privat spielt Robert Glogowski Konzertgitarre und schottischen Dudelsack und leitet die „Braunschweiger Freibeuter" im Braunschweiger Karneval.
Zögern Sie nicht, mir zu schreiben, wenn Sie ein Anliegen oder eine Frage haben. Kommunalpolitik lebt vom Dialog.

Ein Löwe mit Zähnen und Klauen für Euch
Der Braunschweiger Löwe auf der Brust – mit Krallen und Zähnen. Und vor allem: Löwe mit „ö", das ist unser Löwe. Nicht so ein „City of Lions" mit Patschepfoten und ganz ohne Zähne. Wer macht denn sowas?
Der Urlöwe vom Eintracht-Trikot stammt aus der Martinikirche und ist dort an der Orgel zu sehen. Die Eintracht-Väter haben „Eintracht" wörtlich genommen und das blau-gelbe Land mit dem roten Stadtlöwen zusammengebracht.
Ich habe mir den grob in Gips geformten Stadtlöwen genommen und überarbeitet – das kann ich, weil ich ausgebildeter Designer der HBK bin. Das Besondere am Stadtlöwen, im Gegensatz zum heraldisch geschützten Löwen der Stadt: Der Schwanz zeigt in die andere Richtung.
Geht in die Martinikirche und schaut euch den Ur-Löwen der Braunschweiger Bürger an. Diesen Löwen hier widme ich allen, die zu unserer Stadt stehen und gerne einen Löwen mit Zähnen und Klauen tragen wollen.
Ihr dürft ihn gerne nutzen – nennt mich dabei einfach als Urheber und setzt ihn nur für gute, demokratische Sachen in Braunschweig ein.
Meine Themen: Wirtschaft, Familie und Kultur
Als Ratsherr habe ich eine klare Haltung und bleibe beständig an meinen Themen in der Ratsarbeit dran. Viele meiner Themen sind nicht einfach, z.B. wie siedeln wir "grüne" Wirtschaft nachhaltig an, um Jobs zu in Braunschweig zu bieten. Welchen Boden können wir dafür nutzen? Kultur "auf Augenhöhe" ist nicht Lückenfüller für Leerstände, sondern grundlegend wichtig für das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt. Für einige ein neuer Gedanke: Gleichberechtigung für Frauen im Beruf kann nur gelingen, wenn man die Väter unterstützt.
Ich freue mich über Ihr/Euer Engagement und mithilfe bei diesen Themen.
Politischer Einsatz ist für mich eine Frage der Haltung
Ich habe eine demokratische Grundhaltung, damit bin ich groß geworden. Dazu gehört auch, dass man mit demokratischen Gegnern vernünftig umgeht. Um unsere grüne Ideen in die kommunale Politik einzubringen braucht man parteiübergreifend Partner, die einem vertrauen.
Meine zweite Grundhaltung ist Solidarität. Das ist die Grundenergie unserer Gesellschaft. Spalten, Trennen, Ausgrenzen sind Vorgänge, die eine Gesellschaft bedrohen. Die Corona Monate haben uns alle sehr für ein „miteinander" und „gemeinsam" sensibilisiert. Ich finde, wir als Grüne müssen auf diese Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger eingehen, mit unserer innovativen Kraft.
Mein Thema Wirtschaft
Ich bin Unternehmer und setze mich seit zwei Jahrzehnten ehrenamtlich für die Interessen von Soloselbständigen und dem Mittelstand ein. Ich war in fast allen Wirtschaftsverbänden der Region und kenne die Menschen und Strukturen der regionalen Wirtschaftsförderung.
Der Generationswechsel und die Umsetzung der Energiewende stellen den Mittelstand und das Handwerk in den nächsten Jahren vor besondere Herausforderungen. Es geht dabei vor allem um Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte. Wie stellt unsere grüne Wirtschaftspolitik die Chancengleichheit für qualifizierte Frauen sicher?
Einen Schlüssel dafür sehe ich in der gemeinsamen Aufteilung der familiären Betreuung und Pflege. Die familiäre Sorgeverantwortung sollte selbstverständlich gemeinsam bei Frau UND Mann liegen. Dies ist aber bei Behörden und Arbeitgebern in der Region noch keine Selbstverständlichkeit, dafür werde ich mich einsetzen. Und auch ganz klar, für mehr „grüne“ Arbeitsplätze in der Region.
Die Braunschweiger Innenstadt ist ein Handelsplatz seit Jahrhunderten. In den letzten Jahrzehnten haben Kaufhausgiganten und Schwärme von Filialbetrieben, die Innenstadt zu Ihren Gunsten "verformt". Nun zeichnet sich ab, dass sie den Wettbewerb mit dem Internethandel nicht überstehen. Das ist die Chance für den inhabergeführten Einzelhandel wieder zu erstarken. Mit kurzen Lieferketten, besonderen Produkten und Dienstleistungen. Dieser Wandel muß von der Stadt begleitet werden. Für eine lebendige unverwechselbare Innenstadt mit tagtäglichem Leben und Kultur!
Mein Thema Kultur
Kultur ist ein wichtiger Bestandteil für Braunschweig als Oberzentrum in der Region. Dieses Zentrum ist für mich vor allem ein kulturelles Zentrum, das von Menschen geschaffen wird. Kultur fängt schon an, wenn Kinder ein Musikinstrument hören und es spielen wollen. Deshalb ist es wichtig nahe Kultur- und Begenungsorte zu schaffen, bei denen jeder teilnehmen kann. Kultur muß überall in der Stadt gelebt werden können: Ein Quartiersmanagement für Kultur und Begegnung. Das möchte ich sehr gern unterstützen.
Die Interessen der Kultur vertrete ich seit über zwanzig Jahre auf höchster Ebene, als Bundesvorstand des Berufsverbandes der Deutschen Designer BDG, als Vertreter für die Deutschen Designer auf europäischer- und internationaler Ebene. Mein besonderer Fokus ist die Kultur- und Kreativwirtschaft. Ich war Initiator der Söndermann Studie zur Kreativwirtschaft in der Region Braunschweig und habe die Kreativregion Braunschweig/Wolfsburg als Vetretungsorgan der Kultur mitentwickelt und aufgebaut. Über sieben Jahre habe ich eine eigene Kleinkunstbühne in Braunschweig geleitet und kenne die Fördersituation in der Kultur und das Verhältnis der Stadt zur Kultur. Studiert habe ich an der Kunsthochschule in Braunschweig und war dort später als Karriereberater tätig.
Ich setze mich für die Unterstützung der Profession und Qualität in der Kultur ein und damit auch für die wirtschaftliche Sicherung von Künstlern. Nur dann, wenn Künstlerinnen und Künstler in unserer Stadt mit ihrer Arbeit Geld verdienen können, haben wir nachhaltig etwas von ihrer Kunst. Das ist fair. Die Stadt hat hier viele Möglichkeiten zur Unterstützung, die sie nicht nutzt.

Die Gleichberechtigung in Erziehung und Beruf gehört zusammen.
Die Sorgetätigkeit in der Familie soll in Deutschland mehr gesellschaftliche Anerkennung bekommen. Diese Sorgetätigkeit in der Familie soll von Männern und Frauen zu gleichen Teilen getragen werden. Dafür setze ich mich ein. Sie wird derzeit zu einem Großteil von Frauen erfüllt. Das Bekenntnis zur gemeinsamen Sorgeverantwortung in der Familie ist die Voraussetzung für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Realisierung von Chancengleichheit in unserer Gesellschaft.
Die Stadt Braunschweig braucht im Bereich Gleichstellung auf einen Mann! Ich setze mich für einen Elternbeauftragten ein, der Vätern und Pflegenden hilft, die Zeit für Ihre aufgabe mit dem Beruf zu vereinbaren. Das kann nicht nur Frauen auf die Schultern gelegt werden. Theoretisch ist alles heute möglich, praktisch ist es aber noch ein langer Weg.
Informationen: www.gleichberechtigung-gemeinsam.de
Karneval und Ehrenamt
Ich habe zwei Karnevalswagen im Schoduvelzentrum in Kralenriede stehen und feiere mit Leib und Seele mit den Freibeutern Karneval in Braunschweig. Im Karneval ist es egal wieviel Geld jemand verdient, ob Führungskraft oder Hilfsarbeiter, ob alt oder jung, in diesen Tagen kann jeder toll sein, oder einfach nur ein Narr. Was für mich auch zählt sind fast 15.000 Mitwirkende in der Stadt und im Umland und 250.000 Menschen am Zug. www.braunschweiger-freibeuter.de
Ehrenamtliches Engagement in allen Bereichen, z.B. Sport, Kultur, Brauchtum, Geschichte, Tierschutz, Ökologie und soziales Engagement, sollte eigentlich selbstverständlich sein in unserer Gesellschaft. Solch ein Einsatz verdient die Anerkennung aller und die Politik sollte Menschen ermuntern. Dazu gehört: Nur wenn die soziale Sicherheit gewährleistet ist, können Bürger sich für unsere Stadt einsetzten. Ich möchte mit meinem Einsatz das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern unterstützen.
Ganz persönlich
Mein Glück war, dass ich an der Musikschule Braunschweig Konzertgitarre lernen konnte und ich übe und spiele heute immer noch. Zudem habe ich vor einigen Jahre angefangen mit dem schottischen Dudelsack, probe oft in der Magnikircheund spiele als Mitglied der St. Pauli Pipes & Drums in Hamburg. Ich tanze gern Salsa, ich tanze überhaupt gern, etwas, was wir hier viel zu selten machen. Egal in welchem Alter: zusammen Feste feiern und tanzen.
Text: Manifest für die gemeinsame Sorgeverantwortung
Die Sorgetätigkeit in der Familie soll in Deutschland mehr gesellschaftliche
Anerkennung bekommen. Wir bekennen uns dazu, dass die Sorge in der Familie von Männern und Frauen zu gleichen Teilen getragen wird. Die Sorge in der Familie umfasst die Betreuung und Pflege von Kindern, Alten und Kranken. Sie wird derzeit zu einem Großteil von Frauen erfüllt.
Das Bekenntnis zur gemeinsamen Sorge in der Familie ist die Voraussetzung für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Realisierung von Chancengleichheit in unserer Gesellschaft.
Die Möglichkeit der „gemeinsamen Sorge“ soll grundsätzlich gegenüber der „alleinigen Sorge“ bevorzugt werden.
Gesetze und die Auslegung der Gesetze durch die zuständigen Institutionen, erklären die gemeinsame Sorgeverantwortung in der Familie zum Regelfall. Insbesondere in der Phase der Familiengründung und im Trennungsfall wird die gemeinsame Sorge gefordert und gefördert.
Arbeitgeber erkennen die gemeinsame Verantwortung für die Sorge in der
Familie an. Sie ermöglichen es auch Männern, ihre Sorgetätigkeit auszuführen. Bei der Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind sich Arbeitgeber der gemeinsamen Sorgeverantwortung bewusst.
Die Verfasser und Unterstützer dieses Manifests treten dafür ein, dass die
Sorgetätigkeit in der Familie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
anerkannt und aufgewertet wird.
www.gleichberechtigung-gemeinsam.de
Die Bedrohungslage ist real! Auftaktkonferenz des Forums für wehrhafte Demokratie
Für eine starke Kommunalpolitik in Braunschweig
Die Pressefreiheit in Georgien – ein Abend im Presseclub Hannover
Chaos am Hagenmarkt – Wie konnte es so weit kommen?
Spendenlauf für die Ukraine im Bürgerpark 🇺🇦
🦺Umbau am Hagenmarkt – Chaos für Bürger und Handel
Zögern Sie nicht, mir zu schreiben, wenn Sie ein Anliegen oder eine Frage haben. Kommunalpolitik lebt vom Dialog.
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Robert Glogowski
Ein Leben für Mitbestimmung, Demokratie, Wirtschaft, Familie und Kultur.
Lebenslauf
Robert Glogowski wurde 1967 in Braunschweig geboren, an der Hamburger Straße, im Gesundheitsamt neben dem Stadion. Sein Vater Gerhard Glogowski war niedersächsischer Ministerpräsident und ist Ehrenbürger der Stadt Braunschweig. Seine Ehefrau Anikó Glogowski-Merten war von 2021 bis 2025 Mitglied des Bundestages und ist heute Direktorin der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Sein Sohn Ion Glogowski engagiert sich im Jugendparlament Braunschweig. Robert Glogowski wohnt in der Braunschweiger Innenstadt und ist von Beruf Diplom-Designer sowie Inhaber der Firma punctum.
Seit 2026 ist er Oberbürgermeisterkandidat der BIBS, nominiert durch das BIBS-Plenum im April 2026. Ebenfalls seit 2026 gehört er der Gruppe BIBS im Rat der Stadt Braunschweig an und ist dort für vier Fachausschüsse zuständig: Wirtschaft; Finanzen, Personal und Digitalisierung; Planung und Bau sowie Kultur und Wissenschaft. Seit 2021 ist er Ratsherr der Stadt Braunschweig mit Arbeitsschwerpunkten in Wirtschaft, Finanzen, Stadtentwicklung und Kultur. Von 2011 bis 2015 war er Bürgermitglied im Kulturausschuss der Stadt Braunschweig, von 2010 bis 2011 Bürgermitglied im Wirtschaftsausschuss. 2011 initiierte er die Söndermann-Studie, die erste systematische Untersuchung zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Braunschweig/Wolfsburg und bis heute Grundlage der regionalen Wirtschaftsförderung in diesem Feld.
Beruflich ist Robert Glogowski seit 2018 Inhaber von punctum., einer Beratung für Unternehmensidentität und Marktpositionierung, mit Schwerpunkt auf Unternehmensimage, Marktpositionierung sowie Karriere- und Unternehmensentwicklung. Von 1995 bis 2017 war er Inhaber und Leiter von geckodesign, einer Agentur für Corporate Identity mit rund zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; zu den Kunden zählten unter anderem Volkswagen Financial Services, Volksbank BRAWO, Sparkasse BLSK, Wolfsburg AG sowie Unternehmen aus Handwerk und Maschinenbau. Die Agentur war zugleich Ausbildungsbetrieb für Mediengestalterinnen und Mediengestalter. Von 2011 bis 2016 war er im Career Service der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig tätig und beriet dort zu Berufsorientierung und Existenzgründung im Bereich Design, ab 2014 auch für Kunst- und Medienwissenschaften sowie Freie Kunst. Von 2005 bis 2011 leitete er als Inhaber die Produktionsagentur geckomedien mit rund fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Verlagsobjekte sowie Services und Dienstleistungen im Digital- und Printbereich betreute.
Ehrenamtlich engagiert sich Robert Glogowski in der berufsständischen Interessenvertretung: Von 1998 bis 2019 war er im Bundesvorstand des Berufsverbands der Deutschen Kommunikationsdesigner (BDG), von 2004 bis 2006 dessen Vizepräsident und von 2011 bis 2019 Leiter des Referats Berufswirtschaft. Im Deutschen Kulturrat war er Mitglied im Arbeitskreis Bildung und im Arbeitskreis Europa. International war er von 2013 bis 2015 Vice President des Design-Weltverbandes ico-D (International Council of Design) und von 2014 bis 2015 Mitglied im Beraterkreis Kreativwirtschaft der Stadt Shanghai im UNESCO Creative Cities Network. In der Berufsbildung leitet er den IHK-Braunschweig-Prüfungsausschuss für Mediengestalter, Fachrichtung Print, und bildet in den Fachrichtungen Mediengestaltung Design sowie Mediengestaltung Beratung aus. Gesellschaftlich und kulturell ist er Vorsitzender des Vereins Lindenblüten e. V., der Theater für Kinder und Jugendliche fördert, Initiator der Initiative „Gleichberechtigung gemeinsam" für die partnerschaftliche Aufteilung von Sorgearbeit (www.gleichberechtigung-gemeinsam.de) und betrieb sieben Jahre lang die Kleinkunstbühne „Aktionstheater Braunschweig".
Sein Studium der Kommunikationsgestaltung absolvierte er von 1991 bis 1998 an der HBK Braunschweig mit dem Diplom, Note 1,0; seine Diplomarbeit trug den Titel „Corporate Design eines mittelständischen Unternehmens im Kulturkreis Europa unter Berücksichtigung der Wirkung des Internets auf die Firmenkultur und Kommunikation" und war eine theoretische Betrachtung zur werteorientierten Kommunikation. Von 1989 bis 1991 studierte er zudem Realschullehramt für Englisch und Geschichte an der Technischen Universität und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Privat spielt Robert Glogowski Konzertgitarre und schottischen Dudelsack und leitet die „Braunschweiger Freibeuter" im Braunschweiger Karneval.





